Kurzanleitung Mikrozement SD – Verarbeitung mit RUCOPUR 2K PU-Siegel
Die folgende Kurzanleitung beschreibt den grundsätzlichen Aufbau von Mikrozement SD mit einem lösemittelbasierten RUCOPUR 2K PU-Siegel. Sie dient als praktische Orientierung für die Verarbeitung, ersetzt jedoch nicht die technischen Datenblätter, Sicherheitsdatenblätter und produktspezifischen Verarbeitungshinweise der jeweiligen Komponenten. Besonders bei Untergrundvorbereitung, Abdichtung, Grundierung und Versiegelung müssen die Angaben der eingesetzten Produkte immer beachtet werden.
Mikrozement SD ist ein mineralisches, handwerklich verarbeitetes Oberflächensystem. Das spätere Erscheinungsbild entsteht nicht allein durch das Material, sondern maßgeblich durch die Verarbeitungstechnik, das Werkzeug, den Druck beim Glätten, die Pigmentierung und die Anzahl der Arbeitsschritte. Jede Fläche wird dadurch zu einem Unikat. Genau deshalb ist eine saubere Vorbereitung entscheidend: Je ruhiger, tragfähiger und gleichmäßiger der Untergrund ist, desto hochwertiger und sicherer wird das spätere Ergebnis.

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Vorbereitung des Untergrundes
Vor dem Auftrag von Mikrozement SD muss der Untergrund sorgfältig geprüft werden. Er muss tragfähig, trocken, sauber, fest, frei von Staub, Fett, Öl, losen Bestandteilen, Hohlstellen und sonstigen Trennschichten sein. Mikrozement ist eine dünnschichtige dekorative Beschichtung und kann keine mangelhaften, losen oder instabilen Untergründe dauerhaft stabilisieren. Alles, was sich unter dem Mikrozement später bewegt, löst oder reißt, kann sich auch auf die fertige Oberfläche übertragen.
Besonders wichtig ist ein einheitlicher, vollflächig stabiler Untergrund. Unterschiedliche Materialien, alte Putzschichten, lose Spachtelstellen, hohle Fliesen oder schlecht haftende Altbeschichtungen müssen vorab fachgerecht entfernt oder stabilisiert werden. Alte Putz- oder Estrichschichten können sich auch nach vielen Jahren noch lösen, wenn sie ursprünglich mangelhaft verarbeitet wurden oder durch Feuchtigkeit, Spannung oder Bewegung geschädigt sind. Deshalb sollte der Untergrund nicht nur oberflächlich gut aussehen, sondern tatsächlich belastbar und dauerhaft fest sein.
Auf kritischen Untergründen empfehlen wir eine vollflächige Ausgleichsschicht mit Armierungsgewebe, zum Beispiel mit Sopro RAM 3 oder einem vergleichbaren geeigneten Ausgleichs- bzw. Renoviermörtel. Diese Schicht gleicht Unebenheiten aus, stabilisiert die Fläche und schafft eine bessere Grundlage für den anschließenden Mikrozementaufbau. Besonders bei alten Fliesen, Mischuntergründen, Übergängen, kleineren Rissen oder alten Putzflächen ist dieser Schritt technisch sinnvoll.
Auf Böden ist in vielen Fällen eine Epoxid-Grundierung mit Quarzsand-Abstreuung empfehlenswert. Dadurch entsteht eine harte, griffige und sehr belastbare Haftbrücke für den weiteren Aufbau. Welche Grundierung tatsächlich erforderlich ist, hängt vom Untergrund ab. Saugende Untergründe, nicht saugende Untergründe, Estriche, Fliesen, Beton, Putz oder gespachtelte Flächen benötigen unterschiedliche Vorbereitungen. Deshalb muss die Grundierung immer passend zum Untergrund gewählt werden.
In Nassbereichen gilt zusätzlich: Mikrozement ersetzt keine normgerechte Abdichtung. In Duschen, Badezimmern und anderen feuchtebelasteten Bereichen muss vor dem Mikrozementaufbau eine geeignete Verbundabdichtung mit Dichtbändern, Manschetten und den passenden Systemkomponenten ausgeführt werden. Der Mikrozement bildet die dekorative Nutzoberfläche; die eigentliche Abdichtung muss darunter fachgerecht hergestellt werden.
Schritt 1: Mikrozement SD BASE anmischen
Mikrozement SD BASE wird mit sauberem, kaltem Wasser angerührt. Das Mischverhältnis kann je nach gewünschter Konsistenz etwa zwischen 4:1 und 2:1 eingestellt werden. Entscheidend ist nicht allein eine starre Wassermenge, sondern eine verarbeitungsfähige, standfeste und klumpenfreie Spachtelmasse. Die BASE sollte so eingestellt werden, dass sie auf dem Werkzeug haftet und nicht vom Glätter läuft.
Für ein sauberes Ergebnis sollten ausschließlich saubere Eimer, sauberes Wasser und saubere Werkzeuge verwendet werden. Schon kleine Verunreinigungen können die Oberfläche stören oder später sichtbare Fehlstellen verursachen. Um Staubentwicklung zu reduzieren, kann das Pulver zunächst vorsichtig von Hand mit einem Spachtel oder einer Kelle in das Wasser eingearbeitet werden. Erst wenn die Masse leicht vorgebunden ist und nicht mehr stark staubt, kann ein geeignetes Rührgerät verwendet werden.
Die BASE darf nicht zu flüssig angemischt werden. Eine zu weiche Konsistenz erschwert das kontrollierte Spachteln, erhöht das Risiko von Poren und kann zu einem unruhigen Schichtbild führen. Eine zu feste Masse lässt sich dagegen schwer gleichmäßig verteilen. Ziel ist eine standfeste, cremige, gut kontrollierbare Konsistenz.
Schritt 2: Mikrozement SD BASE auftragen und glätten
Die BASE wird unpigmentiert in Kornstärke aufgetragen. Die typische Schichtstärke liegt ungefähr bei der Körnung des Materials, also etwa 0,5 mm. Der Auftrag erfolgt mit einem venezianischen Glätter oder einer geeigneten Edelstahlkelle. Dabei sollte ruhig, gleichmäßig und möglichst ansatzfrei gearbeitet werden. Große Materialanhäufungen, Kanten, Riefen und offene Poren sollten vermieden werden.
Die BASE dient als tragende mineralische Grundschicht innerhalb des Mikrozementaufbaus. Sie schafft eine gleichmäßige Fläche für die späteren FINISH-Schichten. Je sauberer und geschlossener die BASE verarbeitet wird, desto leichter lassen sich danach feine, glatte und hochwertige Oberflächen herstellen.
Nach einer kurzen Antrocknungszeit, häufig nach etwa 1 bis 2 Stunden, kann die Oberfläche mit sauberem Wasser leicht angefeuchtet und mit der venezianischen Kelle nachgeglättet werden. Der richtige Zeitpunkt ist erreicht, wenn die Fläche angezogen hat, aber noch bearbeitbar ist. Beim Nachglätten werden offene Poren geschlossen, feine Unebenheiten reduziert und die Oberfläche verdichtet.
Auf Böden sollte besonders vorsichtig gearbeitet werden. Wenn die Fläche betreten werden muss, sollte dies nur zum geeigneten Zeitpunkt und mit sehr weichen, sauberen Schuhen oder geeigneten Unterlagen erfolgen, damit keine Abdrücke entstehen. Das Wasser wird am besten abschnittsweise mit einem sauberen Blumensprüher aufgetragen. Danach wird mit flach bis steiler geführter Kelle geglättet, bis die Oberfläche geschlossen wirkt.
Die BASE sollte anschließend etwa 12 Stunden trocknen. Die tatsächliche Trocknungszeit hängt von Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Schichtstärke und Untergrund ab.
Schritt 3: Mikrozement SD FINISH anmischen
Nach der Trocknung der BASE werden die FINISH-Schichten vorbereitet. Mikrozement SD FINISH ist feiner als BASE und erzeugt die spätere sichtbare Oberflächenstruktur. Auch FINISH wird mit sauberem, kaltem Wasser angerührt. Die Masse sollte glatt, klumpenfrei und standfest sein.
Wichtig ist, nicht sofort die gesamte Menge anzumischen, wenn mehrere FINISH-Schichten geplant sind. In der Regel werden zwei FINISH-Schichten verarbeitet. Deshalb ist es sinnvoll, die Menge aufzuteilen und die Mischverhältnisse genau zu notieren. Wer später denselben Farbton und dieselbe Konsistenz erreichen möchte, sollte Wasser, Pulver und Pigment möglichst exakt reproduzierbar dosieren.
Auch beim FINISH gilt: Nicht zu flüssig anmischen. Eine zu nasse Mischung kann die Farbwirkung verändern, die Kontrolle beim Spachteln erschweren und die Oberfläche unruhig machen. Die Masse sollte so fest sein, dass sie auf dem Werkzeug bleibt und kontrolliert dünn aufgezogen werden kann.
Schritt 4: Pigment vorbereiten und einmischen
Das Pigment sollte nicht trocken in das FINISH gegeben werden. Trockenes Pigment verteilt sich schlechter, kann Farbnester bilden und seine Farbwirkung nicht gleichmäßig entfalten. Deshalb wird das Pigment zuerst separat mit einer definierten Menge sauberem Wasser vorgelöst.
Bei kleinen Pigmentmengen reicht oft eine geringe Wassermenge. Bei kräftigen oder dunklen Farbtönen mit höherem Pigmentanteil kann entsprechend mehr Wasser erforderlich sein, damit sich das Pigment vollständig lösen und gleichmäßig verteilen lässt. Wichtig ist eine homogene, glatte Pigmentflüssigkeit ohne trockene Pigmentklumpen.
Anschließend wird das vorgelöste Pigment in das angemischte FINISH eingearbeitet. Wer eine gleichmäßige Farbe wünscht, mischt gründlich und homogen. Wer bewusst wolkige, mineralische oder lebendige Effekte erzeugen möchte, kann die Pigmentierung kontrolliert unregelmäßiger ausführen. Diese Gestaltung sollte jedoch bewusst erfolgen, da jede Unregelmäßigkeit später sichtbar werden kann.
Für reproduzierbare Ergebnisse ist es sinnvoll, die Mischmengen aufzuschreiben. Besonders bei größeren Flächen sollte darauf geachtet werden, dass ausreichend Material einer einheitlichen Mischung vorhanden ist oder jede neue Mischung exakt nach demselben Verhältnis hergestellt wird.
Schritt 5: Erste FINISH-Schicht auftragen
Die erste FINISH-Schicht wird sehr dünn aufgetragen. Sie sollte nicht als dicke Spachtelschicht verstanden werden, sondern als feine Gestaltungsschicht. Das Material wird mit einem venezianischen Glätter in Kornstärke aufgezogen und gleichmäßig über die Fläche verteilt.
Diese erste FINISH-Schicht kann genutzt werden, um die Technik zu testen und die Grundwirkung der Oberfläche aufzubauen. Kleinere Unregelmäßigkeiten können in der zweiten FINISH-Schicht noch korrigiert oder überarbeitet werden. Dennoch sollte bereits die erste Schicht so sauber wie möglich geglättet werden. Eine glatte, geschlossene erste FINISH-Schicht erleichtert die zweite Schicht erheblich.
Nach dem Auftrag kann die Fläche, abhängig vom Trocknungszustand, erneut leicht mit Wasser angesprüht und mit der Kelle geglättet werden. Durch das Glätten werden Poren geschlossen und die typische Mikrozementoptik aufgebaut. Je nach Werkzeug, Druck, Winkel und Zeitpunkt entstehen unterschiedliche Effekte.
Dunklere Effekte können durch starken Druck, flachen Kellenwinkel, trockeneres Material oder Werkzeugabrieb entstehen. Helle Effekte entstehen häufig durch leichtes Wiederanlösen der Oberfläche mit Wasser und das Verteilen des feinen Zementschleiers. Für sehr feine, lasierende Effekte eignen sich flexible Spachtel oder Federmesser besonders gut.
Die erste FINISH-Schicht sollte etwa 12 Stunden trocknen.
Schritt 6: Zweite FINISH-Schicht auftragen und Oberfläche gestalten
Die zweite FINISH-Schicht ist die entscheidende sichtbare Gestaltungsschicht. Hier entsteht die endgültige Optik der Fläche. Sie wird erneut sehr dünn aufgetragen, entweder deckender oder lasierender, je nach gewünschtem Ergebnis.
Bei einer lasierenden Technik kann die untere Schicht bewusst durchscheinen. Dadurch entstehen Tiefe, Farbnuancen und eine lebendige mineralische Oberfläche. Bei einem gleichmäßigeren Ergebnis wird die zweite Schicht homogener aufgetragen und ruhiger geglättet.
Auch hier wird abschnittsweise gearbeitet. Die Fläche kann nach dem Anziehen mit sauberem Wasser leicht angesprüht und mit dem venezianischen Glätter nachverdichtet werden. Werkzeugführung, Druck und Winkel bestimmen die spätere Struktur. Ein kleiner venezianischer Glätter erzeugt oft intensivere Effekte, während größere oder flexible Werkzeuge ruhigere Flächen ermöglichen.
Wenn die Oberfläche nach der zweiten FINISH-Schicht noch nicht gefällt, kann sie vor der Versiegelung weiter korrigiert werden. Solange noch kein PU-Siegel aufgetragen wurde, kann bei Bedarf eine weitere dünne FINISH-Schicht aufgebracht oder die Farbwirkung angepasst werden. Nach der Versiegelung sind solche Korrekturen deutlich aufwendiger.
Die fertige FINISH-Oberfläche muss vor der Versiegelung vollständig trocken, sauber, staubfrei und frei von losen Bestandteilen sein. Klebebänder sollten vor dem Versiegeln entfernt werden, damit die Kanten vollständig mitversiegelt werden können. Wird erneut abgeklebt, sollte mit etwas Abstand zur Mikrozementkante gearbeitet werden, damit der PU-Siegel die Randbereiche sicher erfassen kann.
Die zweite FINISH-Schicht sollte vor dem Versiegeln mindestens etwa 12 Stunden trocknen. Bei kühler Temperatur, hoher Luftfeuchtigkeit oder dickerem Auftrag kann mehr Zeit erforderlich sein.
Schritt 7: RUCOPUR 2K PU-Siegel auftragen
Der lösemittelbasierte RUCOPUR 2K PU-Siegel bildet die abschließende Schutzschicht des Systems. Er schützt die mineralische Oberfläche vor Feuchtigkeit, Schmutz und alltäglicher Beanspruchung. Im Unterschied zu vielen wasserbasierten PU-Siegeln kann ein lösemittelbasierter PU-Siegel die Farbwirkung des Mikrozements deutlich intensivieren. Die Oberfläche wirkt häufig dunkler, tiefer und kontrastreicher, ähnlich wie im nassen Zustand beim Anmischen.
Das ist bei der Farbauswahl wichtig. Wer RUCOPUR verwendet, sollte den späteren Farbton nicht nur anhand der trockenen, rohen Mikrozementfläche beurteilen. Die versiegelte Fläche kann deutlich intensiver wirken. Deshalb ist eine Musterfläche vorab empfehlenswert.
RUCOPUR ist ein 2K-System und muss exakt nach Herstellerangabe gemischt werden. Das Mischverhältnis darf nicht geschätzt werden. Zu viel oder zu wenig Härter kann die Beständigkeit, Aushärtung und Oberflächenqualität beeinträchtigen. Auch Topfzeit, Verarbeitungstemperatur und Trocknungszeit müssen beachtet werden.
Für den Aufbau mit RUCOPUR wird häufig empfohlen, die erste Schicht als Grundierung verdünnt aufzutragen, zum Beispiel mit ca. 30 % V17-Verdünnung, sofern dies zum verwendeten Produkt und technischen Datenblatt passt. Diese erste Schicht kann in die mineralische Oberfläche eindringen und die Saugfähigkeit ausgleichen. Anschließend folgen mindestens zwei unverdünnte Schichten im gewünschten Glanzgrad, zum Beispiel matt, seidenglänzend oder glänzend.
Der Auftrag erfolgt gleichmäßig mit einer geeigneten Lackrolle. Es sollte dünn, sauber und ohne Pfützenbildung gearbeitet werden. Staub, Haare, Insekten, Zugluft und direkte Sonneneinstrahlung müssen vermieden werden. Besonders bei glänzenden Oberflächen werden Verarbeitungsfehler schneller sichtbar.
Zwischen den einzelnen PU-Schichten sollte jeweils ausreichend Trocknungszeit eingehalten werden. Bei RUCOPUR sind je nach Bedingungen etwa 24 Stunden pro Schicht einzuplanen. Die Fläche sollte erst weiterbeschichtet werden, wenn die vorherige Schicht ausreichend abgelüftet und trocken ist. Lösemittelhaltige Produkte müssen gut ausdunsten können. Eine gute Belüftung ist wichtig, Zugluft während der Verarbeitung sollte jedoch vermieden werden.
Aushärtung und Nutzung
Nach der letzten PU-Schicht ist die Oberfläche nicht sofort voll belastbar. Sie kann nach etwa 24 Stunden vorsichtig begangen werden, sollte aber noch nicht stark beansprucht werden. Möbel, schwere Gegenstände, Küchenmontagen, Silikonarbeiten oder intensive Nutzung sollten erst nach ausreichender Aushärtung erfolgen.
Nach etwa 7 Tagen ist die Fläche im üblichen häuslichen Rahmen belastbarer. In Duschen und stark wasserbelasteten Bereichen sollte die Nutzung ebenfalls erst nach ausreichender Aushärtung erfolgen. Die vollständige chemische und mechanische Aushärtung von Mikrozement und PU-Siegel kann deutlich länger dauern und wird in der Praxis häufig mit etwa 28 Tagen angesetzt.
Während dieser Zeit sollte die Fläche schonend behandelt werden. Stehendes Wasser, aggressive Reinigungsmittel, mechanische Belastung, Abkleben mit ungeeigneten Klebebändern und schwere Punktlasten sollten vermieden werden.
Wichtige Verarbeitungshinweise
Die besten Verarbeitungsergebnisse entstehen bei einem stabilen Raumklima. Ideal sind etwa 18 bis 20 °C, saubere Luft, keine direkte Sonneneinstrahlung und keine starke Zugluft. Zu hohe Temperaturen können die Verarbeitungszeit verkürzen. Zu niedrige Temperaturen oder hohe Luftfeuchtigkeit können die Trocknung deutlich verlängern.
Alle Werkzeuge müssen sauber sein. Wasser, Eimer, Rührwerk, Kellen, Rollen und Spachtel dürfen keine alten Materialreste enthalten. Schon kleine Verunreinigungen können Flecken, Kratzer, Körner oder Fehlstellen verursachen.
Bei zementären Produkten und 2K-Lacken sind geeignete Schutzmaßnahmen erforderlich. Dazu gehören Handschuhe, Schutzbrille, geeignete Arbeitskleidung und je nach Produkt sowie Verarbeitungssituation auch Atemschutz. Kinder, Tiere und ungeschulte Personen müssen vom Material und vom Arbeitsbereich ferngehalten werden.
Fazit
Mikrozement SD mit RUCOPUR 2K PU-Siegel ist ein hochwertiger, dünnschichtiger Oberflächenaufbau für fugenlose, mineralische Flächen. Das System lebt von sorgfältiger Vorbereitung, sauberem Werkzeug, kontrollierter Verarbeitung und einer fachgerecht ausgeführten Versiegelung.
Die wichtigste Regel lautet: Erst der sichere Untergrund, dann der saubere Schichtaufbau, dann die passende Versiegelung. Wer diese Reihenfolge einhält, erhält eine robuste, optisch hochwertige und individuell gestaltete Mikrozementoberfläche.
Weitere technische Informationen zum Mikrozement System
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Mikrozement Anwendungen im Detail: Wand, Boden, Dusche und Treppe
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